Veranstaltungen

Einladung zum Stammtisch “ Reden über Europa”

17 Feb , 2017  

Die Europa-Union Deutschland Kreisverband Harburg-Lüneburg unter den Vorsitzenden Wolfgang-Peter Paul (1. Vorsitzender) und Irene Dilger (2. Vorsitzende) laden zum ersten Europa- Stammtisch nach Winsen ins Hotel am Schloss, Rathausstr.36 ein.

Termin ist der Montag, 20.02.2017. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Jeden dritten Montag im Monat sollen künftig  jeweils ab 18.30 Uhr die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Harburg Gelegenheit haben, kurze Statements, Informationen, Broschüren, Spiele für Alt und Jung, Lernmaterialien etc. zu erhalten. Mit den Gästen werden Fragen zu Europa diskutiert und Gespräche zu aktuellen Themen der europäischen Gemeinschaft angeboten.

Am 20.2.2017 steht zu Beginn  das Thema” Martin Luther, der große Europäer”. Irene Dilger wird mit einem kurzen Statement das Gespräch eröffnen.

Anmeldungen, nicht unbedingt erforderlich, können gerne gerichtet werden an dilger.irene[at]gmail.com oder an Wolfgang-Peter Paul, Tel. 04131/33391

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Allgemein,Veranstaltungen

Für Schüler/innen: Der 9. Video-Wettbewerb der Europa-Union!

30 Jan , 2017  

Das ist EUROPA !

Was bedeutet Euch Europa 2017? Ein wenig oder ganz viel? Was habt Ihr zu Europa zu sagen, was beschäftigt Euch in Zusammenhang mit Europa? Was stört Euch? Was findet Ihr gut? Was ist Euer Europa? Was macht Europa aus? Wie soll Europa sein? Kennt Ihr unsere Nachbarn, kennen sie uns?

Viele Fragen – eine Idee: Zeigt uns Eure Vorstellung von Europa in einem Video.

Wer kann teilnehmen? Schülerinnen und Schüler aus Schulen in den Landkreisen Harburg und Lüneburg und der Hansestadt Lüneburg.

Es gibt 3 Altersstufen:  Klasse 5 bis 7  Klasse 8 bis 10  Klasse 11 bis 13

Preise: Der beste Beitrag jeder Altersstufe wird mit einem Geldpreis für die Klassenkasse ausgezeichnet. Für die zweiten und dritten Plätze gibt es Buchpreise. Insgesamt steht für jede Altersstufe ein Betrag von € 100,- zur Verfügung.

Was müsst Ihr machen? Euer Video über Europa darf 5 bis 10 Minuten lang sein (CD/DVD – gängige Videoformate – Auflösung mindestens 640*480). Füllt das Teilnahmeformular (hier) auf der Rückseite dieses Flyers oder im Internet aus, das Eure Fachlehrerin oder Euer Fachlehrer dann unterschreibt.

Schickt alles an folgende Adresse:

Europa-Union Deutschland Kreisverband Harburg-Lüneburg

c/o Thorsten Heinze Eichenweg 10 21379 Scharnebeck

Einsendeschluss ist der 07.04.2017

Bekanntgabe der Sieger: Die Preisverleihung für die drei Hauptpreise findet nach Absprache mit der Schule jeweils in einer Feierstunde im Mai 2017 vor Ort statt.

Für Rückfragen: Tel.: 04171/693-214, 04136/910 922 Fax.: 04136/910 922 E-Mail.: eu-harburg-lueneburg@t-online.de

Weitere Infos & Dateien:

TEILNAHMEBEDINGUNGEN 2017

Teilnahmeformular & Flyer

Viel Erfolg!

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Allgemein,Veranstaltungen

Vortrag zu den Europa-Türkei-Beziehungen: „Es ist kompliziert“

18 Jan , 2017  

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich auf den Vortrag mit dem Titel

 

„Es ist kompliziert- der europäisch-türkische Beziehungsstatus“

am 18.1.2017 um 18:00 Uhr

im Hörsaal 5 der Leuphana Universität Lüneburg

 

hinweisen und dazu einladen. Veranstaltet wird das Event von den Jungen Europäischen Föderalisten Lüneburg.

Die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei sind seit 2005 von einer ständigen Berg- und Talfahrt gekennzeichnet und erleben im Jahr 2016 ihren bisherigen Tiefpunkt. Diesem Tiefpunkt gingen jedoch einige weitreichend positive Reformen, unter anderem von Erdogan initiiert, in der Türkei voran, welche sich über die Wirtschaft, auf das Währungssystem und den Schutz von religiösen Minderheiten erstreckten. In der Bevölkerung genossen die Fortschritte eine großen Rückhalt und der EU-Beitritt wurde weitestgehend positiv wahrgenommen.

Jedoch war die Stimmung in europäischen Ländern nicht nur positiv. Nicolas Sarkozy ging mit der Forderung, dass die Türkei nicht der EU beitreten sollte, auf Stimmenfang in der Präsidentschaftswahl 2007. Auch Angela Merkel äußerte sich skeptisch und lehnte 2010 eine Mitgliedschaft der Türkei ab, woraufhin Erdogan die Verhandlungen erstmals einstellen ließ. Im Zuge der Fluchtbewegungen haben sich die EU und die Türkei wieder angenähert und ein Abkommen zur Übernahme von Geflüchteten verabschiedet.

Von dieser Annäherung war in den letzten Monaten jedoch wenig zu spüren, da Erdogan die Bevölkerung zur Todesstrafe befragen wollte, nach dem vereitelten Putschversuch tausende Staatsangestelle verhaften ließ und die Pressefreiheit massiv einschränkte. In Folge dessen hat sich das Europäische Parlament am 24. November 2016 für das Einfrieren der Gespräche ausgesprochen. Jedoch ist der Beschluss des EU-Parlaments für die EU-Kommission nicht bindend.

Doch wie sollte nun das weitere Vorgehen aussehen? Hätte die EU die Verhandlungen schon einfrieren sollen, als über die Todesstrafe verhandelt wurde? Oder sollte die Gespräche überhaupt eingestellt werden? Wie genau definieren sich die Grenzen der EU? Geografisch orientiert, politisch kalkuliert oder wertebasiert? Was sind die möglichen Folgen einer Beendigung der Beitrittsverhandlungen für die EU und die Türkei?

Auf diese und weitere Fragen wird Herr Dr. Roy Karadag, Geschäftsführer des Instituts für interkulturelle und internationale Studien an den Universität Bremen, bei seinem Vortrag in der Leuphana Universität Lüneburg eingehen. Anschließend wird die Veranstaltung für die Fragen des Publikums geöffnet und Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren.

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Erklärungen

70 Jahre Europa-Union Deutschland

5 Dez , 2016  

Engagement für ein geeintes Europa wichtiger denn je

„Frieden, Freiheit und offene Grenzen: Was heute in Europa selbstverständlich scheint, war nach dem Grauen des zweiten Weltkriegs ein ferner Traum. Doch die Männer und Frauen, die im Dezember 1946 die Europa-Union ins Leben riefen, ließen sich nicht entmutigen“, erinnert Wolfgang-Peter Paul, Landesvorsitzender der Europa-Union Harburg-Lüneburg anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der überparteilichen Europa-Union Deutschland. „Unabhängig von Herkunft, Konfession oder Parteizugehörigkeit arbeiteten sie gemeinsam daran, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Heute sind wir gefordert, diese Vision zu verteidigen, das Erbe zu bewahren“, so Paul weiter.
Viele konkrete Forderungen der Europa-Union seien im Laufe der Jahre erfüllt worden, darunter die
Abschaffung der Grenzkontrollen in Europa, die Direktwahl des Europäischen Parlaments und dessen kontinuierlicher Ausbau hin zu einer starken europäischen Volksvertretung. „Dem europäischen Einigungswerk verdankt Deutschland die längste Friedensperiode seiner Geschichte und eine nie gekannte wirtschaftliche Entwicklung“, betont Paul. „Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenwürde sind oberste Prinzipien der Europäischen Union. Dennoch sind Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in zahlreichen EU-Staaten heute in Gefahr“,
warnt der Kreisvorsitzende.
Vielerorts in Europa erliegen Menschen wieder der Versuchung des Nationalismus und der Abschottung. „Dabei bedürfen die großen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsamer Antworten. Um bei diesen Themen mitgestalten zu können, müssen die europäischen Staaten mit einer Stimme sprechen“, so Wolfgang-Peter Paul. Deshalb setze sich die Europa-Union gerade jetzt für eine noch weitreichendere politische Integration ein. „Die EU braucht eine gemeinsame Außenpolitik, die den Namen auch verdient. Noch dringender benötigt sie aber das Bekenntnis ihrer Bürgerinnen und Bürger zur europäischen Idee, einem solidarischen Miteinander und ihren freiheitlichen Grundwerten“ mahnt Paul.
Diese Überzeugung eine die 17.000 Mitglieder der Europa-Union Deutschland, der deutschen Sektion der
Union Europäischer Föderalisten. „Das 70. Gründungsjubiläum ist uns im Kreisverband Harburg-Lüneburg Ansporn, die Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte zu verteidigen und die Begeisterung für unsere Vision von Europa zu den Menschen in Niedersachsen zu tragen“, bekräftigt der Vorsitzende.
Das 70. Jubiläum der überparteilichen Europa-Union Deutschland wird am 9. Dezember an ihrem
Gründungsort, im niedersächsischen Syke, gefeiert.

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Veranstaltungen

Nach dem Brexit – Ein „Weiter so“ darf es nicht geben!

2 Nov , 2016  

NACH DEM „BREXIT“.

EIN ANDERES UND EIN BESSERES EUROPA IST MÖGLICH

Lüneburg. Ein „Weiter so“ darf es nicht mehr geben. Zu viel steht auf dem Spiel. Nach sieben Jahren Wachstums- und Beschäftigungskrise, die Europa auseinander getrieben hat, brauchen wir dringend eine wirtschaftspolitische Wende. Nicht einfach nur „mehr Europa“, sondern eine klarere Kompetenzverteilung hilft, die Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten von denen der EU abzugrenzen.

So stellte Wolfgang-Peter Paul, Vorsitzender der Europa-Union Deutschland, Kreisverband HarburgLüneburg, die Sichtweise des Verbandes am Beginn einer Informationsveranstaltung zum Thema „Brexit“ dar. Das Ergebnis des Referendums in Großbritannien muss als energischer Weckruf verstanden werden mit der EU-Austrittsabsicht für 2019. ergänzte Paul. Von der Leuphana Universität Lüneburg unterstrich Prof. Dr. Thomas Wein vom Institut für Volkswirtschaftslehre die Notwendigkeit der politischen Bemühungen und Bürgerwünsche. Europäischer Föderalismus sei gut, sagte Wein, aber eine Zentralisierung nur wenn unbedingt nötig, der jetzige Zustand ist überzogen. Offen sei die Frage, so Wein weiter, ob es einen „Sanften“ oder „Konkreten“ Ausstieg geben wird. Auch Erkenntnisse über wirtschaftliche Auswirkungen für die Region, kann es erst nach Beginn der Austrittsverhandlungen geben. So würde z.B. der Maschinenbau in Großbritannien sehr, Niedersachsen weniger negativ betroffen sein. Die Netto-Zahlungen an die EU werden steigen, ob es mehr Rückfluss gibt sei fraglich. Auf eine besondere Gefahr deutete Prof. Wein abschließend hin: „Gelingt GB ein -‚Guter“ Austritt, könnte ein Nachahmeeffekt in der EU entstehen!“.

Von den jeweils sechs Parteien aus den Landkreisen Harburg und Lüneburg, die eingeladen waren hatten nur zwei den Weg zur Veranstaltung gefunden. Dr. Stefan Porwol, stellvertretender Vorsitzender vom CDU-Kreisverband Lüneburg, warb für Rückkehrmöglichkeiten von GB, wenn sich nach den Austrittsverhandlungen die Situation ergibt. Und mehr Diskurs über die unbestreitbaren Erfolge des europäischen Einigungsprozesses der, öffentlich geführt werden sollte. Michel Pauly, Vorsitzender der Linksfraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg, sah Gefahr für die Region im Bereich Handel und Steuer und das Demokratische Element innerhalb der EU sei dringend zu verbessern. Das Meinungsbild der an der Veranstaltung teilnehmenden „Interessierten Bürger“ setzte auch auf Rückkehrmöglichkeiten für GB und war gegen „Bestrafungs-Prinzip“ bei Austritt. Ein Vorrang müsse jetzt sein, die EU demokratischer, bürgernäher und solidarischer zu gestalten, forderten die Diskussionsteilnehmer.


Für die Gastfreundschaft im Haus der VHS-REGION Lüneburg, dankte EUD-Vorsitzender Paul, dem anwesenden Leiter der VHS, Gerhard Cassens, am Ende einer lebhaften Veranstaltung.

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Veranstaltungen

Brexit diskutieren am 22. Oktober!

12 Okt , 2016  

BREXIT: Weckruf an die EU – Weckruf an uns alle!

Lüneburg. Großbritannien will die Europäische Union verlassen, so das Ergebnis des Referendums im Juni dieses Jahres.

Was werden die Auswirkungen für die EU, für Deutschland und auch für die Region sein?

Zielstrebige dynamische Reformen in der EU, mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Initiativen könnten eine Antwort sein.

Am Samstag, 22. Oktober bietet das 11. Lüneburger Gespräch die Möglichkeit, darüber zu diskutieren. Die Veranstaltung der Europa-Union zusammen mit der Volkshochschule Region Lüneburg findet ab 10.30 Uhr im Foyer der Volkshochschule in der Haagestraße in Lüneburg statt. Wilkommen sind neben den Hauptverwaltungsbeamten und Vorständen der politischen Parteien aus der Region besonders die interessierten Bürger. Von der Leuphana Universität Lüneburg und voraussichtlich auch von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg wird es Aussagen zur Thematik geben.

  • Wolfgang-Peter Paul. Kreisverband Harburg-Lüneburg

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Veranstaltungen

Einladung zum „Dahlientag“ – 18.09.2016

5 Sep , 2016  

Guten Tag, liebe Mitglieder der Europaunion und Europafreunde im Kreisverband sowie JEF!

Die Sommerzeit geht zu Ende, es folgt die Freude auf einen schönen Herbst. Anregung dazu soll ein zwangloses Zusammentreffen im Mitgliederkreis und das Bestaunen entsprechender herbstlicher Blütenpracht, bei einem „Dahlientag“ geben!

Dazu sind Sie herzlich eingeladen am

Sonntag, den 18.09.2016 um 14.00 Uhr,
in die Luhegärten, das grüne Herz der Stadt Winsen/Luhe.

Vor zehn Jahren war der Ort Schauplatz der Landesgartenschau Niedersachsen.

Rund 350 Dahliensorten sind zu bestaunen. Künstler stellen ihre Werke aus, eine Dahlienkönigin wird gewählt und es gibt Live-Musik.

Treffpunkt ist der Schlossplatz/Schlossring (…auch Park-Möglichkeiten) vor dem Marstall-Gebäude.

Mögliche Eintrittskosten übernimmt der Kreisverband, auch werden Sie zu einem Kaffee in das Schloss- bzw. Garten-Cafe eingeladen (ca. 15.00 Uhr). Der „Dahlientag“ für sich endet um 18.00 Uhr. Zusätzliche Informationen gibt es bei der Winsener Tourist-Info 04171-669075.

Ich freue mich auf einen erlebnisreichen Tag mit Ihnen bei hoffentlich guter Beteiligung und wünsche allen eine gute Anreise.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang-Peter Paul

(Bild von Myriams-Fotos: https://pixabay.com/de/dahlie-dahlia-blume-korbbl%C3%BCtler-1614256/)

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Allgemein,Erklärungen

Erklärung zum Brexit: Weckruf an die EU – Weckruf an uns alle!

21 Aug , 2016  

Erklärung zum BREXIT von Kreisvorsitzendem Wolfgang-Peter Paul:
Weckruf an die EU – Weckruf an uns alle!

Das Ergebnis des Referendums am 23. Juni in Großbritannien (GB) muss als energischer Weckruf verstanden werden. Ein „Weiter so“ in der Europäischen Union (EU) wird die Mehrheit der Unionsbürgerinnen und -bürget nicht akzeptieren. Die beste Antwort auf das Chaos, das die Initiatoren des Referendums in GB verursacht haben und das zu einer gefährlichen Spaltung in Staat und Gesellschaft geführt hat, sind zielstrebige dynamische Reformen in der EU mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Initiativen.
Vorrang muss dabei haben, die EU demokratischer, bürgernäher und solidarischer zu gestalten. Die EU ist eine Gemeinschaft gleichberechtigter Staaten, in der das Vorpreschen oder die Dominanz einzelner Staaten die Verständigung über Gemeinschaftspolitiken stört. Gefordert sind die Organe der EU! Sie organisieren die Zusammenarbeit in der Gemeinschaft im Innern und gegenüber Staaten und internationalen Organisationen außerhalb der E.U. Dazu bedarf es eines uneingeschränkten Initiativrechts des EP, einer klaren, transparenten und kontrollierten Gewaltenteilung zwischen den Organen der EU (u.a, mit einer 2. Kammer als Vertretung der Mitgliedsstaaten), einer konsequenten Anwendung und Umsetzung geltender Verträge und vereinbarter Regelungen durch jeden Mitgliedsstaat. Insgesamt muss die EU ein vollwertiger Akteur und Partner auf der internationalen Bühne mit einer eigenständigen Außen- und Sicherhenspolitik sein.
Im europäischen Einigungsprozess ist von Beginn an die Vielfalt der Regionen und Kulturen ein prägendes Element. Diesen Reichtum gilt es zu bewahren und – wo nötig – durch besondere Vereinbarungen zu schützen. Seit dem Beitritt GB war dessen Mitgliedschaft von fragwürdigen und umstrittenen Sonderregelungen und z.T. absurden Sonderwünschen begleitet (Sitz des EWI und der EZB in London). Hinzu kam in den letzten Jahren eine zunehmend distanzierte und destruktive Berichterstattung und öffentliche Debatte über Ziele und Inhalte der europäischen Gemeinschaftspolitik. Wie in anderen Mitgliedsstaaten ist auch in bemerkenswerten Teilen der britischen Gesellschaft die Überzeugung verloren gegangen, dass die europäische Einigung das zukunftsträchtige Projekt für die Völker und Staaten Europas ist.
Bisher zeigten alle Referenden in der EU, dass wir dringend in allen Mitgliedsstaaten und grenzüberschreitend einen öffentlichen Diskurs über die unbestreitbaren Erfolge des europäischen Einigungsprozesses, störende Fehlentwicklungen, vor allem aber über die Entwicklungsperspektiven dieses einzigartigen supranationalen politischen Projektes führen müsssen. In einer konstruktiven Kontroverse können mit Sorgfalt und Sachverstand populistische Vorurtoilo, Halbwahrheiten und auch simple Lügen – wie im britischen Referendum zu verfolgen – entlarvt werden.

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